Wo geht´s lang?

GPS-Gerät

Klassische und GPS-Orientierung

Im Strassenverkehr sind heute GPS-gestützte Navigationssysteme fast nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Über Auto-Routing-Funktionen führen diese Geräte uns meist zuverlässig (und etwas entmündigend) ans Ziel. Dies verhält sich im Outdoor-Bereich ähnlich, doch es erfordert das Fehlen eben dieser Auto-Routing-Funktionen (Grundlage wäre ein gespeichertes Wegenetz) im weglosen Gelände wesentlich mehr Kompetenz im Bedienen der Empfänger.

Da im Bergsport immer nach Redundanz in Sicherheitsfragen gesucht wird, stellt die Nutzung eines GPS-Empfängers auf einer Tour eine wertvolle Reserve bei schlechter Sicht oder dem Versagen der klassischen Orientierungsmittel dar. Durch die Möglichkeit, jederzeit den eigenen Standpunkt zuverlässig zu ermitteln, den zurückgelegten Weg über die Track-back-Funktion einfach zurückgehen zu können oder per Luftlinie auch unsichtbare, bereits gespeicherte Wegpunkte anzupeilen, kann ein GPS-Empfänger im Falle eines Falles die Welt wieder in Ordnung bringen..

Wir wollen uns an zwei Tagen mit der Orientierung im Gelände auf klassicher Weise (Karte, Kompaß) und mit Hilfe moderner Technik beschäftigen. Am ersten Tag soll die Theorie (Kartenkunde, Funktionsweise der GPS-Ortung und Handhabung des Gerätes) im Vordergrund stehen. Am zweiten Tag geht es dann ins Gelände, um das erworbene Wissen gleich in der Praxis zu testen und zu vertiefen.

Theorie: Samstag, 25.02.2012 ab 10h in der Geschäftsstelle, Dauer etwa 4-7 Std.
Praxis: Sonntag, 25.02.2012 ab 9:45h am Bahnhof Altenahr, Anwendungstour etwa 6-8 Std.
Material: Leihempfänger stehen teilweise zur Verfügung.
Kosten: 5 Euro, Sektionsgäste sind herzlich willkommen.

Interessenten melden sich bitte bei
Robert Nikolayczik
02691-932757